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Beste Beispiele

Störende Barrieren, die Rollstuhlfahrern oder Müttern mit Kinderwagen den Zugang versperren, sind meist nicht gewollt, sondern entstehen durch Gedankenlosigkeit, oder weil man das Hinderliche nicht sieht. Umso anerkennenswerter ist es, wenn sich Geschäftsleute und Institutionen bemühen, solche Barrieren abzubauen.

Auszeichnung für das Bemühen, Barrieren abzubauen

Schon der ehemalige Bürgermeister Gerhard Schaller und Oberst a. D. Jürgen Damm von der Initiative “Barrierefreies Leben in Bad Arolsen” haben in der Vergangenheit Geschäftsleute sowie Vertreter von Institutionen für ihren Beitrag zum Abbau störender Barrieren ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist nicht mit einer Zertifizierung vergleichbar, bei der strenge Bewertungskriterien angelegt werden. Der Initiative “Barrierefreies Leben in Bad Arolsen” geht es vielmehr darum, den guten Willen und die damit verbundene Tat anzuerkennen: “Das Geheimnis unseres Erfolges ist, dass wir keine unerfüllbaren Forderungen stellen, sondern uns am Machbaren orientiern.”, so Oberst a.D. Damm.
Für ein gute Beispiele wurden unter Anderem folgende Bad Arolser Geschäftsleute ausgezeichnet:

  • Eintrag im Barriereführer Peter Rüger vom Porzellangeschäft Rüger in der Bahnhofstraße hat vor seiner Ladentür eine Rollstuhlrampe anbringen lassen.
  • Die Postagentur in der Bäckerei Walter Plücker in der Bahnhofstraße verfügt nicht nur über einen behindertengerechten Eingang mit automatischer Türöffnung.
  • Die Kurhessenbahn hat am Bad Arolser Bahnhof den Bahnsteig 1 so anheben lassen, dass der Zustieg zu den Zügen auch für Rollstuhlfahrer möglich ist. Außerdem wurden die Informationstafeln in rollstuhlgerechter Höhe angebracht.
  • Bahnhofsbetreiber Arno Reuschel wurde für die behindertengerechte Ausstattung des Bahnhofs ausgezeichnet.
  • Eintrag im Barriereführer Zahnarzt Markus Trost
  • hat seine Praxis in der Bahnhofstraße mit einem behindertengerechten Eingang und einer Toilette für Rollstuhlfahrer ausstatten lassen.
  • Eintrag im Barriereführer Das Altenwohnheim Küttler-Stiftung in der Albert-Schweitzer-Straße 20 wurde von der Wohnungsbaugenossenschaft mit einem behindertengerechten Eingangsbereich ausgestattet. Neu ist auch der Aufzug im Haus.
  • Eintrag im Barriereführer Der Supermarkt Herkules E-Center am Belgischen Platz wurde für seine behindertengerechten Zugänge und Toiletten gewürdigt.

    Auch die Stadt Bad Arolsen ist schon seit Jahren bemüht, Stolpersteine in der Innenstadt zu beseitigen. Dennoch bleibe eine Menge zu tun.

    Quelle: Waldeckische Landeszeitung Autor: Elmar Schulten